BÜRGER.WERKSTÄTTE

Projektbeschreibeung/Fotogalerie usw siehe Netz-derRegionen.net

BÜRGER.WERKSTÄTTE Rothemann

Der Förderantrag wird eingereicht

Das Konzept der BÜRGER:WERKSTÄTTE ROTHEMANN umfasst insgesamt 20 DIN A4 Seiten.
Hieraus ein kurzer Auszug:

Engagement braucht Leadership, damit Ehrenamt eine Zukunft hat

BÜRGER.WERKSTÄTTE
Rothemann

Vorwort:
Bürgerschaftliches Engagement ist eine wesentliche Stärke ländlicher Gemeinden. Nachbarschaftshilfe, Dorffest, Jugendarbeit, Feuerwehr, Sport... ohne dies wäre ein Leben in ländlichen Gemeinden sehr einsam. Organisiert wird dieses Rückgrat ländlichen Gemeinwesens überwiegend von Vereinen und Kirchen - so auch in Rothemann.
Viele liebgewonnenen und manchmal bereits als so selbstverständlich hingenommenen Aktivitäten der Vereine oder Plätze sowie Treffpunkte in Rothemann würden heute gar nicht existieren, wenn es in vergangenen Zeiten nicht eine große, unermüdliche Einsatzbereitschaft im Ehrenamt gegeben hätte - und ohne Ehrenamt wird es für all diese Dinge keine Zukunft geben. Das ist allen klar.

Wie aber für gute Rahmenbedingungen sorgen, damit Ehrenamt eine Zukunft hat? Darüber gibt es verschiedene Ansichten. Diskussionen zu diesem Thema verlaufen häufig im Kreis, sind oft zeitraubend und führen oft zu keinem Ergebnis. Nachhaltige Planung darf aber nicht erst begonnen werden, wenn der Mangel bereits so groß ist, dass er nicht mehr reparabel ist.

Unsere Intention für unser Projekt könnte man in einem Satz so zusammenfassen:
„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN.“

oder auch:
“Wenn der Wind der Veränderung weht, suchen manche im Hafen Schutz, während andere die Segel setzen!”
(Autor unkannt)

Das Vorhaben:
Die BÜRGER.WERKSTÄTTE Rothemann (Solitärgebäude am Bürgerzentrum Rothemann)
Errichtung eines Hallenbaus in unmittelbarer Nähe des Bürgerzentrums Rothemann.
Unterschiedliche Lagerorte zentralisieren, um Höchstengagierte zu entlasten.
Die BÜRGER.WERKSTÄTTE wird Ehrenamt und Kooperationen aller Ortsvereine stützen, indem auf „Gemeinschaftsmaterialien" kollektiv und vereinsübergreifend zugegriffen werden kann.
Die BÜRGER.WERKSTÄTTE soll Ausgangspunkt sein, um das Areal rund um das Bürgerzentrum mit Akteuren/-innen vor Ort zum 'Dritten Ort'* zu entwickeln.

Nachhaltigkeit, Flexibilität und Mobilität
Einen weiteren hohen Stellenwert der BÜRGER.WERKSTÄTTE soll die Nachhaltigkeit und Flexibilität zukünftiger Projektideen einnehmen (bspw. Photovoltaikanlage auf der Dachfläche, Elektromobilität, Schonung der Ressource „Raum“ mit mobilen und multifunktionalen Lösungen usw.). Das Pultdach ist für eine Installation einer PV-Anlage nach Süden ausgerichtet und für eine optimalen Zugänglichkeit sind drei große Rolltore geplant. Eine elektrische Aufladestation
(Wallbox) ist ebenfalls vorgesehen.
Projekte im Bereich Sharing Economy stehen bei der BÜRGER.WERKSTÄTTE im besonderen Fokus. Sie bieten ökologische Vorzüge und leisten gerade im Zusammenhang mit Gemeinnutzen einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem es den direkten Kontakt zwischen Bürgern ermöglicht.

Neue Projektideen sollen von Akteuren/-innen eigenständig entwickelt und – zumindest in der Regel - von diesen selbst umgesetzt werden. Größere Projekte können nach entsprechender und Beschlussfassung, auch von der Vereinsgemeinschaft Rothemann getragen werden.

Projektlaufzeit
Baubeginn spätestens September 2022. Fertigstellung spätestens Mai 2024.

Resümee
Die BÜRGER.WERKSTÄTTE wird ein Ort der Begegnung auf niedrigschwelliger Ebene, wo der Gestaltungswille von Akteuren/-innen sichtbare Formen annehmen und sich perspektivisch zu einem
Dritten Ort entwickeln kann.


“Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung.”
(Aus China)

*Der Begriff „Dritter Ort“, engl. „third place“ oder seltener auch „great good place“ (nach dem vom Soziologe Ray Oldenburg 1989 veröffentlichten Buch), umschreibt in der Soziologie Orte, die einen Ausgleich zu Familie (Erster Ort) und Beruf (Zweiter Ort) bieten sollen und ist ein Treffpunkt für die nachbarschaftliche Gemeinschaft. Dritte Orte sind Plätze des Zusammentreffens und bieten Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Konzeptentwicklungen solcher Orte der Begegnung sind deswegen besonders förderungswürdig.




Verfasser der Konzeptbeschreibung: Klaus Mölter

Baugenehmigung

Bereits am 09.03.2021 wird die Baugenehmigung für das Bauvorhaben "Neubau einer Lagerhalle für die Vereinsgemeinschaft" erteilt.
Innerhalb von drei Jahren muss mit der Ausführung begonnen werden.
Die Verwaltungskosten für die Baugenehmigung hat die Gemeinde Eichenzell übernommen.

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